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Review: Fire Emblem Warrios: Three Hopes – Wiedersehen auf Fódlans Schlachtfelder

Viele Musou-Fans und -Kritiker fragen sich: Wie gut ist das Spiel wirklich?

Mit Fire Emblem Warrios: Three Hopes veröffentlichten die Musou-Entwickler Koei Tecmo und Nintendo den zweiten Ableger der Fire Emblem Warriors auf die Konsole. Im Test kläre ich, ob sich eine Anschaffung für Musou-Neulinge und Fire Emblem-Fans lohnt!

Musou – Koei Tecmos eigenes Genre

Bevor es zum Spiel geht, ein kleiner Exkurs über das Musou-Genre. Denn das Genre von Omega Force, dem hausinternen Entwicklerstudio von Koei Tecmo macht bereits seit 1997 die Heimkonsolen unsicher. Thematisch sich dem Zeit der Drei Reiche in China widment, war es ursprünglich ein Kampfspiel zu Koei Tecmos Romance of the Three Kingdom-Reihe, wich mit dem Nachfolger auf der PlayStation 2 auf eine neue Genre-Mixtur: Hack’n Slash Beat’em Up in 3D. Neben einer großen Anzahl an Charakteren konnte man sich im aktuellen Level frei bewegen und so mehrere Missionen erfüllen. Mehrere Gegnertypen stellen sich einem entgegen, dazu sogenannte Mobs: Viele Klongegner, die dazu helfen, den erteilten Schaden zu erhöhen. Dynasty Warrios 2 erschien 2000 in Japan und besaß neben einem „Free Roam“ Modus, wo man die Mionen erneut spielen konnte, den sogenannten Musou-Modus. Dieser entsprach der Hauptkampagne der einzelnen spielbaren Figuren und endete mit der Wiedervereinigung Chinas.

Dieser Musou-Begriff prägte fortlaufend jedes Omega Force-Spiel, wodurch irgendwann das Genre Musou erschaffen wurde. So gibt es praktisch jedes Jahr entweder einen Ableger der Dynasty Warriors (Drei Königreiche, China), Samurai Warriors (Sengoku-Zeit, Japan) oder Lizenz-Ableger wie Spiele zu One Piece (One Piece Warriors 4, 2020), Persona 5 (Persona 5 Strikers, 2020), The Legend of Zelda (Hyrule Warriors: Age of Calamity, 2020). Während Fans neben dem Umfang vor allem das simple „Haudrauf“-Prinzip mögen, wird das Franchise vor allem für seine stagnierenden Spielmechaniken kritisiert. So gibt es negative Stimmen welche sagen, das die Reihe seit 20 Jahren das immergleiche Spiel mit neuen Charakteren aufwärmt. Schauen wir nun, ob die Kritiker bei Fire Emblem Warrios: Three Hopes Recht haben.

Auch ich bin dem Musou-Fieber verfallen

Auch ich habe schon Erfahrungen mit Koei Tecmos riesigem Franchise gemacht. War Arslan: The Warriors of Legend 2015 meine erste Berührung mit dem Musou-Genre, habe ich zu Berserk and the Band of Hawk meinen ersten Spieletest auf Animespiegel geschrieben. Auf dem PC besitze ich außerdem einen Ableger von Nobunaga’s Ambition, Sphere of Influence. Dabei handelt es sich um ein Strategiespiel, ähnlich der Total War-Reihe und ist Koei ältestes Franchise. Das Ur-Spiel datiert aus dem Jahr 1983 und der neueste Ableger Nobunaga’s Ambition: Rebirth feiert (wahrscheinlich 2023) seine Veröffentlichung im Westen.

Ein Alternatives Universum zu Fire Emblem: Three Houses

Fire Emblem Warriors: Three Hopes spielt in Fódlan, einem Land, das von drei Mächten regiert wird. Mit der Welt und den Figuren aus Fire Emblem: Three Houses wird eine neue Geschichte erzählt.

Freu dich auf Kämpfe, in denen Action und Strategie vereint sind. Übernimm die direkte Kontrolle über die Charaktere und mähe die gegnerischen Horden nieder, während du deinen Verbündeten Befehle erteilst. Entscheide anhand der Situation auf dem Schlachtfeld strategisch, wie du vorgehen willst. Außerhalb der Schlachten kannst du mit charmanten Charakteren aus Fire Emblem: Three Houses interagieren.

Was erwartet dich in dieser brandneuen Geschichte? Hoffnung… oder Verzweiflung? (Offizielle Beschreibung auf Amazon.de)

Zunächst für viele Interessierte und Neueinsteigenden eine gute Nachricht: Um die Geschichte von Three Hopes zu verstehen, muss man nicht das 2019 erschienene Taktik-Monster Three Houses von Intelligent Systems gespielt haben. Auch wenn es sich als sprituelles Sequel versteht, erzählt Three Hopes eine unabhängige Geschichte zu Three Houses. Spielkenner werden sich vor allem über wiederkehrende und auch neue Gesichter freuen, trotzdem bleibt die Geschichte eigenständig. Lediglich an der teilweise schnellen Erzählstruktur und den Dialogen merkt man, das Vorwissen durchaus Vorteile bringt.

Das Spiel startet mit einer Traumkampfsequenz von Byleth (in Three Houses Hauptcharakter, hier Antagonist/in), welche/r die eigenständige Route der Geschichte einleitet. Nach diesem durchaus eindrucksvollen Video hat man auch in Three Hopes die Entscheidungsmöglichkeit, den weiblichen oder männlichen Charakter sowie Namen auszuwählen. Man beginnt bescheiden: So hat man nach einem Kampf mit seinem eigenen Söldnertrupp (und einer NIederlage gegen Byleth) mit Verlusten zu kämpfen und hat sich im Wald verlaufen. Welch Zufall, dass auch die jungen, angehenden Hausanwärter um Edelgard von Hresvelg (Schwarze Adler), Dimitri Alexandre Blaiddyd (Blauen Löwen) und Claude von Riegan (Goldene Hirsche) auf der Flucht vor Banditen sind. Nach erfolgreicher Rettungsmission reden wir mit den Repräsentanten und haben nach einem kurzen Aufenthalt im ersten Basislager des Spieles die Möglichkeit, sich einem der drei Häuser anzuschließen. Anschließend folgt ein kurzer Aufenthalt in Garreg Mach, dem Hauptspielort von Three Houses und man erlebt wie ebenda einen Zeitsprung von zwei Jahren. Und die Reise beginnt….

Ausgangspunkt praktisch dasselbe wie bei Three Houses

Und die Gemeinsamkeiten zum Hauptspiel hören nicht auf, auch wenn es storytechnisch weiterhin die große Gemeinsamkeit gibt, dass alle drei Parteien einen großen Konflikt miteinander haben. Viele Dinge von Three Houses sind aber hier nie passiert oder werden in Three Hopes verwendet, um weitere Storystränge aufzuziehen.

So oder so: Jede der drei Routen bedienen sich im Spieldesign zwar an den gleichen Karten und Schlachtfeldern, ist die Erzählstruktur und der Storyverlauf des jeweiligen Hauses immer ein anderer.

Musou meets Socialising

Omega Force-Spiele sind eigentlich immer ein zweischneides Schwert. Während viele Musou-Fans zwar die kaum-progressive Gameplaymechanik mögen, schafft das Entwicklerstudio gerade bei Lizenzaufträgen, mehr als nur einen Schritt vorwärts im Musou-Genre zu machen. So trifft man in Three Hopes vor allem abseits des Schlachtfeldes auf Spielelemente von Three Houses: Den Charakterinteraktionen.

Waren es in Three Houses die Schulstunden auf Garreg Mach, sind es hier (anfangs) heruntergekommende Basen vor den Missionen. In diesen unterhält man sich mit der stetig wachsenden Mitstreitern, erweitert die Basis durch das absolvieren von Nebenmissionen und dem finden von Rohstoffen und vieles mehr. Auch das Kochen und (hoffentlich richtige verteilen von Geschenken finden Three Houses-Veteranen hier wieder. Das gemeinsame trainieren oder Freiwilligenarbeit darf ebenfalls nicht fehlen.

Und selbst, wenn man solche Fleißaufgaben eigentlich nicht mag: Die Interaktionen zwischen Shez (so der Hauptname des gewählten Charakters) und allen (Nicht-)Spielbaren Charakteren sind eines der großen Highlights. Denn im erneuten Vergleich handelt es sich bei Shez nicht um einen stummen Söldner, sondern um eine, welche sehr gerne und viel redet. Dadurch gewinnen die belohnenden (und aus der Hauptreihe bekannten) Support-Gespräche enorm an Bedeutung. Und auch Byleth wirkt trotz Antagonistenrolle viel näher als im Urspiel, da Omega Force auch der ehemaligen Spielfigur ein englische (bzw. japanische) Stimme verlieh.

Auch wenn das Ganze wie im Hauptspiel optional ist, möchte man trotzdem das bestmöglichste rausholen da die (begrenzten Aktionen) durchaus Auswirkungen auf dem Schlachtfeld haben.

Bekannte Action, sinnvoll erweitert

Denn wenn man die Freunde bekocht hat, bekommt man Buffs, die eine Auswirkung auf die kommende Musou-Action hat. So kann man dann zum Beispiel seine Spezialattacke schneller aufladen oder die Fortbewegung einer bestimmten Klasse wird erhöht. Apropos Klasse: Im Gegensatz zur Rundentaktiv von Fire Emblem verwendet Omega Force, wie auch beim Vorgänger Fire Emblem Warriors sein bekanntes Klassensystem. Man kann also mehrere Typen spezialisieren und davon vier pro Spielfeld auch direkt steuern. Dementsprechend ist es in der Planung wichtig, zu achten, wie die Verteilung ist. Omega Force benutzen hierfür ihre aus der Warriors-Reihe bekannte Waffenvielfalt und vermischen es mit dem Schere, Stein, Papier-Prinzip aus Fire Emblem: Three Houses. Es ist wichtig, die Stärken und Schwächen der einzelnen Klassen (bzw. Waffen) clever einzusetzen. Dadurch ist eine Variation durchaus Pflicht, denn man sieht in der Planungsphase zwar einige Gegnertypen, kommen im Laufe der Mission neue Aufgaben mit einigen Überraschungen hinzu.

Anweisungen sorgen während den Schlachten für Musou-Verhältnisse eine taktische Tiefe

Selbst wenn man in der Basis den Charakteren das beste Training, die Moral erhöht haben und Buffs aktiviert hat. Auf den Schlachtfeldern, die je nach Missionstyp zwischen fünf und dreißig Minuten dauern können, gibt es viel zu tun! Musou-typisch sind vor allem die Generäle und Hauptmänner die Gegner, die man als erstes besiegt haben möchte. Das generische Fußvolk, was einem in Massen entgegen geworfen wird, dient nur dazu, den Schadenszähler hochzutreiben. Sobald man eine Mission beim Strategen und sein Team ausgewählt hat, gibt es die Möglichkeit, den Nichtspieler-Charakteren, also jene die zur Mission mitkommen, man aber nicht steuert, Aufgaben zu erteilen.

Ist man also zum Beispiel gerade oben rechts bei einer Bollwerkeroberung, wirft einem das Spiel öfters eine Nebenmission auf der anderen Seite der Karte zu. Alle Charaktere außer den, den man aktuell spielt, bewegen sich je nach Einstellung frei auf der Karte herum und mit Drücken auf der Plus/Minus-Taste der Ninteno Switch wechselt man auf eine Übersichtskarte. Darin kann man dann Befehle erteilen, etwa zur anderen Seite der Karte zu rennen und die Bedrohung zu neutralisieren.

Faire Kämpfe, mit einigen Aussetzern

Einerseits sorgen solche Momente immer mal wieder für eine Abwechslung auf dem Schlachtfeld, kann es aber auch zu Frust kommen. Etwa wenn wie beschrieben die Mission auf der anderen Seite der Karte erscheint, man außerdem ein Handicap in Form eines knapp bemessenen Timers hat und/oder falsche Klassen auf’s Schlachtfeld geschickt hat. Daraus resümieren hin und wieder ärgerliche Neustarts.

Gerade bei großen Hauptschlachten werden solche Nebenmissionen eingeworfen und man eilt dann hektisch von Punkt zu Punkt. Abhilfe für die Senkung des Schwierigkeitsgrades sind bei solchen Missionen die Strategiepunkte: Sammelt man diese durch das Erfüllen von Nebenmissionen, bekommt man dadurch einzigartige Möglichkeiten, etwa das Rekrutieren von Charakteren aus den anderen Häusern oder eine Unterstützungseinheit, welche bei einem Hinterhalt hilft und man mehr Zeit gewinnt.

Apropos Schwierigkeitsgrad: Dieser ist in Fire Embem: Three Hopes sehr flexibel einstellbar. Neben drei klassischen Schwierigkeitsstufen gibt es einen „Iron Man“-Modus: Wenn ein Charakter im Kampf stirbt, ist er danach für immer verloren. Dadurch sind also gerade auf höheren Schwierigkeitsgraden die Entscheidungen welche man trifft, umso bedeutender. Immerhin wird man direkt am Anfang gefragt, ob man diesen spielen möchte oder nicht. Und auch ansonsten lässt sich der Schwierigkeitsgrad zwischen den Missionen frei wechseln. Kommt man also wegen eines knappen Zeitfensters bei einer Mission nicht weiter, kann man das anpassen.

Technisch solides Kampfgewusel

Während das Spiel also inhaltlich glänzen kann, gibt es auf technischer Seite ebenfalls einiges zu berichten. Denn das effektreiche Spektakel läuft durchaus solide auf der Nintendo Switch, hat es hier und da aber einige Einbrüche. Diese passieren aber willkürlich und nicht nur auf dem Schlachtfeld, wenn man von mehreren 100 Soldaten umgeben ist. Man merkt aber, dass die Konsole zu kämpfen hat, da gerade im mobilen Modus die Lüfter hörbar werden. Ansonsten wird eine Auflösung von 540p mobil erreicht, angedockt sind es immerhin bis zu 810p.

Weiter gibt es die üblichen Switch-Krankheiten, wie die fehlende Kantenglättung oder gerade auf Entfernung aufploppende Gegner bzw. Gebäude. Ansonsten gibt es durchaus viel zu Beschauen: Die Charakterdesigns sehen klasse aus, die Kämpfe sind effektreich und generell hat es Omega Force geschafft, eine perfekte Fire Emblem: Three Houses-Atmosphäre aufkommen zu lassen. Was in der Form natürlich nicht verwundert, war dann Koei Tecmo vor allem für das technische Grundgerüst beim Taktikspiel zuständig.

Musikalische Erweiterung zu bekannten Liedern

Zunächst das wichtigste: Eine deutsche Sprachausgabe fehlt komplett, es gibt lediglich die Möglichkeit, der (guten!) englischen mitsamt japanischen Synchronisation mit den bekannten Sprechern aus dem Hauptspiel. Musikalisch gibt es die bekannten Lieder aus Three Houses, neu aufgelegt mitsamt einigen neuen Kompositionen.

Doppelter Prügelspaß

Für Musou-Spiele eigentlich nichts neues, aber trotzdem sollte man diesen Punkt erwähnen: Das Spiel besitzt einen Coop-Modus für einen zweiten Spielenden! Das Spiel zu zweit durchzuspielen hat einige Vorteile, so kann man sich bei aufploppenden Nebenmissionen absprechen und damit Frust verhindern, auch levelt der zweite spielende CHarakter mit. Damit ist nicht wie im Einzelspieler Shez nach mehreren Missionen mehrere Level über den Durchschnitt, was die Balance um einiges ausgleicht.

Ärgerlich ist allerdings, dass dieser Coop nur in den Kämpfen möglich ist. Während der Zeit in der Basis, hat nur Spieler 1 das sagen. Möchte also der Spielpartner Änderungen am Charakter vornehmen, muss dies abgesprochen werden. Fängt man außerdem eine neue Mission an, muss sich der zweite Spielende erneut einloggen.

Ansonsten gibt es keine weiteren Schnitzer, lediglich die Optik wird für ein besseres Spielerlebnis zurückgeschraubt. Schatten werden dann deaktiviert und die Darstellung von entfernten Feinden weiter reduziert. Musou-Spiele eignen sich wegen der Missionsstruktur hervorragend für eine gemütliche Session zu zweit und da ist Three Hopes keine Ausnahme.

Viele Fehler im Detail

Merkbare Weiterentwicklung, spürbare (aber ignorierbare) taktische Tiefe und eine interessante Neuinterpretation in der Geschichte – handelt es sich bei Three Hopes um ein ausgezeichnetes Musou-Spiel? Nicht ganz, denn wenn man mit der Lupe nach Problemen und Fehlern sucht, wird man durchaus fündig. Neben dem angesprochenen Schwierigkeitsgrad innerhalb der Missionen gibt es desöfteren Orientierungsprobleme beim Anvisieren der Gegner; die Übersicht geht durchaus schnell verloren. Da hilft die starre (und bisweilen starre) Kameraperspektive ebenso wenig.

Apropos Hilfe: Der Großteil der Spielmechaniken wird weitestgehend im einstündigen, spielbaren Prolog erklärt. Allerdings auf eine sehr überladene Art! Denn anstatt spielend den Schmied näher kennenzulernen, bekommt der Spielende ein Erklärungsbild nach dem anderen serviert. Stückweise artet das so stark aus, dass man alle zwei Spielmeter eine Erklärung mit Bild und Text bekommt. Das gleicht teilweise einer längeren Powerpoint-Präsentation. So geht man zwar am Anfang noch mit, aber nach dem 50. Erklärbild klickt man die eigentlich nützliche Erklärung nur weg.

Sinnvolle Erweiterung der bekannten Musou-Formel

Fire Emblem Warrios: Three Hopes zeigt hervorragend, was Entwickelnde leisten können, besitzen diese eine klare Idee. Diese war es, eine Mischung aus Fire Emblem und Dynasty Warrios zu entwerfen. Haben sie diese schon mit Fire Emblem Warriors ein Grundgerüst geschaffen, war es nun die Basis von Three Houses, welche das Prinzip sinnvoll ausgebaut hat. Es gibt mit Sicherheit Stimmen, welche sagen, das die Interaktionsmöglichkeit zwischen den Kämpfen zu lange dauert und dadurch sich das Ganze streckt. Immerhin ist das ein Kampfspiel und kein Rollenspiel oder Ähnliches. Dann muss man aber eben wissen, dass das Ganze mehr eine Spielerei ist, um Charaktertiefe aufzubauen – und Fanservice für Fire Emblem-Fans.

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