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Die Faszination Gundam: Gunpla

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Oder auch eine etwas andere Art von Review.
Nachdem ich immer mehr dem Mobile Suit Gundam-Hype verfalle, bin ich nicht um das Thema Gunpla herumgekommen. Nachdem ich mir nun ein Set im Internet bestellt habe, kann ich mir in anbetracht meines ersten fertigen Gundams ein Fazit erlauben. Doch zunächst grundlegendes über Gunpla:

Was ist Gunpla?

  • Im Endeffekt sind Gunplas Modellbaukits welche nach dem Debut des ersten Mobile Suit Gundam 1980 ihre Premiere feierten.

Was gibt es bei Gunplas zu beachten?

  • Neben der Tatsache das man sich (natürlich) nur Originalkits zulegen sollte, gibt es gerade hinsichtlich der Preisspanne enorme qualitative Unterschiede.
    Es gilt unter 5 Maßstäben zu vergleichen:
  1. High Grade
    Maßstab: 1/144 (13 cm) oder 1/100 (18cm)
    – Einfach aufzubauen, viele Exemplare zum sammeln
  2. Master Grade
    Maßstab: 1/100 (ca. 18 cm)
    – detaillierter als High Grade (u.a. muss man auch das „Skelett“ mitbauen)
    – mehr Bauteile, dementsprechend mehr Bauzeit
  3. Perfect Grade
    Maßstab: 1/60 (ca. 30 cm)
    – mitunter die teuersten Modelle
    – von allen „Grades“ am detailliertesten
    – auch LED-Lichter können bei den Modellkits eingebaut werden.
  4. Real Grade:
    Maßstab: 1/144 (13cm)
    – im Endeffekt eine Mischung aus Detailverliebtheit (Perfect Grade) mit der Größe der High Grades und dennoch preislich günstiger als die Perfect Grade.
  5. Super Deformed:
    Maßstab: 8cm groß
    – Eigentlich sind das nur Gundam-Roboter im Chibi-Stil.

Da ich immer ein bisschen mehr will, konnte ich nicht widerstehen und habe mir den

ZGMV-X13A Providence Gundam aus der Serie Gundam SEED

im Master Grade-Kit gekauft. Für dieses Modellkit habe ich lediglich einen Seitenschneider benötigt – diese gibt es in vielen Ausführungen bei jedem handelsüblichen Baumarkt. Je nach Grade-Art werden weitere Hilfsmittel wie Pinzetten oder Schraubendreher benötigt.

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Die Verpackung selbst macht von Außen einiges.
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Beim Öffnen der erste Schock – heilige Scheiße, sind das viele Teile.
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Nach zwei Sitzungen (je zwei Stunden) und mit Hilfe meiner besseren Hälfte sah es schon vielversprechend aus.
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Nach weiteren zwei Sitzungen (wieder je zwei Stunden) lässt sich das Ergebnis durchaus sehen: Der Gundam steht!

 

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So sieht das fertige Produkt am Ende aus. Zwar habe ich ein, zwei Teile übersehen aber das konnte ich alles nach dem Bild beheben. Leider passt der Gundam in der Form nicht in unsere Figuren-Vitrine weshalb ich ihn nicht in diese Pose stehen lassen konnte. 🙁 Fehlen nur noch die Aufkleber.

Mein Fazit für mein erstes Gunpla-Modell:
Was für ein Spaß! Da ich eigentlich zwei linke Hände besitze war ich zunächst skeptisch was hinsichtlich der teilweise doch sehr kleinen Bauteile angeht, jedoch ging alles ohne größere Probeme über die Bühne. Die investierten 80€ lassen sich jedenfalls sehr gut sehen und ich kann jedem empfehlen, es auch mit einem (eventuell kleineren) Modell zu versuchen. Ich werde jedenfalls mir noch weitere zulegen.

Zusammenfassung:
– Aufbauzeit mit mehreren Sessions: 12 Stunden
– verwendete Gegenstände: Seitenschneider, Pinzette
– Fluchfaktor: hoch
– Preis: 80€ + 12€ Zollgebühr

2 KOMMENTARE

  1. Meine Faszination an Gundam ist zwar alleine auf die Anime gerichtet, aber es ist defintiv mal interessant zu sehen wie gut die Gunpla Modele aussehen. Allerdings hätte ich absolut nicht die Geduld um diese zusammenzubauen.

    • Ich muss leider gestehen das mich diese .jpeg-Qualität richtig aufregt, haha. Ich schau die Tage mal nach ein paar guten Bildern – denn die Figuren sind wirklich klasse und sehr detailliert.

      Klar, man muss geduldig sein, aber wenn man sich die Aufbauzeiten einteilt (so wie ich jeden Tag max. 2h) dann geht das richtig schnell und ist angenehm entspannend.

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